Landtagskandidatin Andrea Gnann und der CDU Kreisverband Konstanz fordern Erhalt der Herzchirurgie Konstanz
Der Bestand der Herzklinik Konstanz ist akut gefährdet und damit, völlig unabhängig vom Betreiber der Klinik die herzchirurgische Versorgung der Patienten in der Region. Seit 2002 besitzt die Klinik eine Kassenzulassung und hat seither unzählige Patientinnen und Patienten behandelt, die ansonsten nur in weit entfernten Herzkliniken wie Freiburg, Tübingen oder Lahr behandelt hätten werden können. Vor 2002 war genau dies der Fall. Erst durch den Einsatz aller politischen Kräfte der Region war es möglich eine Kassenzulassung für die damals privat gegründete Herzklinik zu erhalten. Neben der CDU-Gemeinderatsfraktion mit deren damaligen Vorsitzenden Wolfgang Müller-Fehrenbach und viele engagierte Mitgliedern des „Fördervereins Herzklinik Konstanz“ war es dem damaligen Landtagsabgeordneten Andreas Hoffmann zu verdanken, dass eine Zulassung erfolgt ist und lebensbedrohliche Situationen durch lange Transportwege nicht mehr nötig waren.
Heute würde gerne der GLKN die Aufgabe der Herzchirurgie übernehmen, was die Unterzeichner/innen dieser Pressemitteilung ausdrücklich begrüßen. Offenbar findet nun aber ein unleidiges Ping-Pong-Spiel zwischen den Krankenkassen und dem Sozialministerium Baden-Württemberg statt, bei dem es um die Frage geht, ob der GLKN diese Leistung nach der Insolvenz der Herzklinik übernehmen kann. Dies ist ein unhaltbarer Zustand und die Region braucht dringend Klarheit und fordert eine zeitnahe Zustimmung zur Übernahme der Leistungen der Herzchirurgie. Ansonsten falle die Region auf die Situation vor die Zeit von 2002 zurück, was eine wesentliche Verschlechterung für die ganze Region darstellt.
Andrea Gnann und der CDU Kreisverband Konstanz fordern den Erhalt der Herzchirurgie, künftig in den Händen des GLKN und wehren sich gegen eine Versorgungsschlechterstellung der Bevölkerung. "Herzerkrankungen sind sehr oft zeitkritisch, deshalb müssen lange Wege unbedingt vermieden werden und alle Gründe, die zur Zulassung 2002 geführt haben, gelten heute unverändert weiter," so Andrea Gnann.