Es geht um alles oder nichts

Dürfen menschliche Zellen zur Forschung verwendet werden? Diese Frage diskutierte die Kreis CDU in Konstanz. Der SÜDKURIER sammelt dazu nun im Internet Meinungen von Bürgern. Schreiben Sie, wie Sie die Sache sehen. Ob Forschungserfolg oder Ethik im Vorder
Dürfen menschliche Zellen zur Forschung verwendet werden? Diese Frage diskutierte die Kreis CDU in Konstanz. Der SÜDKURIER sammelt dazu nun im Internet Meinungen von Bürgern. Schreiben Sie, wie Sie die Sache sehen. Ob Forschungserfolg oder Ethik im Vorder
Wie weit darf der Mensch bei der Forschung gehen? Sollen Zellen von menschlichen Embryonen zur Erkundung wissenschaftlicher Erkenntnisse benutzt werden? Etwa, um später Krankheiten besser heilen zu können? Oder ist dies moralisch durch nichts zu rechtfertigen? Diese Frage beschäftigt nicht nur die Bundespolitik, sondern in Konstanz auch viele Zuhörer einer Podiumsdebatte der CDU.

Der Freiburger Moraltheologe Eberhard Schockenhoff stellte sich als Lebensschützer vor, ebenso der Stammzellenforscher Marcel Leist von der Universität Konstanz. Ihre Meinungen prallten in Konstanz bei einer Debatte um die Nutzung embryonaler Stammzellen aufeinander. Rund 100 Zuhörer verfolgten die von SÜDKURIER-Redakteur Uli Fricker moderierte Diskussion, die der Kreisverband der CDU angeregt hatte.
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Wir stehen vom Forschungsziel ganz klar auf der Seite des Lebensschutzes", sagte Marcel Leist
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Die menschliche Würde ist unantastbar von Anfang bis zum Schluss", sagt der Moraltheologe Eberhard Schockenhoff von der Universität Freiburg.
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Das Thema Stammzellenforschung stellt Bundestagsabgeordnete wie Andreas Jung (CDU) vor eine Gewissensentscheidung. Jung spricht sich gegen die Lockerung des Stammzellengesetzes aus. Derzeit darf in Deutschland nur an Stammzellen geforscht werden, die vor dem Jahr 2002 im Ausland gewonnen wurden. Nun steht zur Debatte, den Stichtag auf 2007 zu verschieben. Damit würde der Stichtag zur "Wanderdüne", warnt Jung.

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