Nominierungsparteitag Andreas Jung - ein Fazit

Andreas Jung, MdB
Andreas Jung, MdB
Das war wieder eine echte Andreas-Jung-Rede. Nach einer der wohl spannendsten Wochen in dieser Legislaturperiode steht als Höhepunkt seine eigene Nominierungsveranstaltung an. Und was macht Andreas Jung? Geht ganz locker an das Rednerpult – Müdigkeit, Anspannung, Nervosität sind nicht erkennbar – und hält in absolut freier Rede einen perfekt abgestimmten, spannenden und packenden Rechenschaftsbericht. Die Steisslinger Seeblickhalle war gefesselt.

Die Auswirkungen der aktuellen Finanzkrise werden von ihm beleuchtet und dargestellt. Er stimmt dem Rettungspaket zu. Nicht für die Banken. Für seine Bürger. Die Auswirkungen führt er jedem einzelnen plastisch vor Augen. Er geht nach einer detaillierten Analyse der Situation weiter zu seinen Aufgaben im Umweltausschuss. Er berichtet über erreichtes und gewolltes.

Weiter zu den vielen Petitionen, die von ihm als Mitglied des Petitionsausschusses abgearbeitet werden wollen. Er berichtet, dass sich einer seiner Mitarbeiter nur um diese Wünschen und Probleme seiner Bürger kümmert. Er nimmt die Bürger ernst. „Es gibt keine Querulanten“ ist ein Schlüsselsatz für ihn und seine Arbeit in Berlin und Konstanz.

Er geht auf die Entwicklung in seinem Kreis Konstanz ein. Was konnte in Berlin für die Region getan werden. Die schon fast klassische Ortsumfahrung Espasingen wird erwähnt. Aber auch die von Hans-Peter Repnik und Sven von Unger-Sternberg schon detailliert vorbereitete B33 konnte weiter vorangebracht werden.

Das gemeinsame Projekt mit Veronika Netzhammer und Andreas Hoffmann „Breitband aufs Land“ zeigt für ihn, dass auch verfahrende Dinge auf politischen Druck immer noch in Bewegung gebracht werden können. Das sich Dinge weiterentwickeln können. Das es sich aber auch lohnt, seine Meinung auch in Berlin konsequent zu vertreten.

Er stimmte gegen diesen Bürokratiewahnsinn namens Gesundheitsfonds. Dies war möglich, auch weil ihm seine CDU im Kreis Konstanz, seine Wähler den Rücken stärkten. Und ihn bei seiner Entscheidung unterstützen.

Auch bei der Privatisierung der Flugsicherung. Andreas Jung stimmte gegen die Privatisierung. Mit ihm Siegfried Kauder und Thomas Dörflinger. Und die Fraktion der Linken. Es war wohl keine sehr gute Stimmung im Parlament für die drei. Andreas Jung bekam aber auch diesmal mit seiner Entscheidung wieder Recht. Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnete die Privatisierung nicht. Punktsieg auf der ganzen Linie für Andreas Jung. Konsequent bis zum letzten.

Vielen Dank dafür. Vielen Dank – wir als Basis konnten ihm unser Danke dadurch zeigen, dass er mit über 98% aller Stimmen die volle Zustimmung seiner CDU, seiner Basis, unser vollsten Vertrauen besitzt.

Wir freuen uns auf den anstehenden Wahlkampf – und auf die nächsten fünf Jahre Andreas Jung in Berlin. Alles Gute für dieses gemeinsame Ziel

Rolf Bart

PS: Bilder? Hier entlang...

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