Telekom baut Arbeitsplätze ab - kann die CDU den Menschen vor Ort Perspektiven zeigen?

Diesmal waren Gäste mit einem traurigen Thema bei uns in der Sitzung unseres CDU-Kreisverbandes.

Die Arbeitnehmervertreter der Telekom präsentierten uns die Pläne der Geschäftsführung. Konkret ging es um den Abbau von 170 Stellen im Konstanzer CallCenter. Die Befürchtung der Arbeitnehmer geht ganz klar in die Richtung, dass damit auch der erste Schritt eines kompletten Rückzuges aus Konstanz eingeläutet ist.

Wie kann die Politik Unterstützung bieten?

Wir haben traurige Erfahrungen mit Kverneland und mit Nycomed/Altana gemacht. Entscheidungen die einmal getroffen wurden, konnten wir selten in Gesprächen mit den Geschäftsführungen nocheinmal neu zur Diskussion stellen.

Die Rahmenbedingungen verändern und damit für die Betroffenen Hilfe anbieten - das kann politische Arbeit aber durchaus.

So brachte die Informationsrunde folgende Überlegungen:

- Das Landratsamt bekommt Kurzprofile der Betroffenen zur Verfügung gestellt. Damit wird es möglich sein, bei neuen Projekten schnell auf externe Hilfe zuzugreifen und neue Aufgaben zu bieten

- Es folgt ein Informationsschreiben, wie die Telekom ihre Arbeitnehmer und die neuen Arbeitgeber bei ihren Projekten finanziell unterstützt. Damit könnte erreicht werden, dass diese Arbeitskräfte verstärkt eine Zukunft geboten werden kann

- Gemeinsam wird ein Schreiben an den Finanzminister aufgesetzt, um hier über den größten Anteilseigner bei der Deutschen Telekom AG auf die Situation noch einmal zusammen hinzuweisen

Schön, wenn sich über diese Ansätze positive Zukunftsperspektiven für die Betroffenen auftun.

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