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05.07.2008

Für ein Europa der Herzen

Städtepartnerschaften sind mehr als nur eine gemeinschaftliche Busreise inklusive Abklappern von Sehenswürdigkeiten. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden sie zu vielen kleinen Bausteinen im Prozess der Aussöhnung Europas mit Deutschland. Aber welche Funktion haben sie im heutigen Europa, das die bisher längste Friedensphase seiner Geschichte erleben darf?
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Für Andreas Jung stellte sich die Frage nicht, ob Städtepartnerschaften überholt sind, denn gerade in Zeiten der Globalisierung, in der die Welt durch neueste Medien immer kleiner zu werden scheint, ist es für ihn umso wichtiger: "Die Leute müssen zusammen kommen, beieinander sitzen und den anderen erleben. Geschichte wird nur am Anfang geschrieben, aber heute brauchen wir die Menschen, die diese fortschreiben." Gerade weil viele Bürger die EU als "Zusammenfassung von Richtlinien" empfinden, müssen diese Partnerschaften gestärkt und neue Freundschaften gen Osten geschlossen werden, um das "Europa der Herzen zu erschaffen".
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Den vollständigen Bericht können Sie im Südkurier - auch online - nachlesen.

Städtepartnerschaften machen heute noch Sinn, um das \"Europa der Herzen zu erschaffen\", dessen sind sie sich einig (v.l): Gerhard Bumiller, Andreas Jung, Werner Schempp, Ralf Baumert und Claus-Dieter Hirt.
Südkurier/Jadis Walden - Hier im

Südkurier

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